Suche nach Publikationen

 
Wettbewerb um Rohstoffe
 
 
 
Artikel empfehlen
Deutsche Unternehmen im Wettbewerb um Rohstoffe, IW-Analysen 93 - Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln
2013, 68 Seiten, DIN A5, Softcover
Hubertus Bardt / Hanno Kempermann / Karl Lichtblau
ISBN 978-3-602-14926-1 (Druckausgabe vergriffen)
ISBN 978-3-602-45544-7 (E-Book|PDF)
16,90 €

Druckausgabe ist vergriffen.

Leseprobe und Download des E-Book|PDF (Einzelplatzlizenz) über  Volltextsuche

Deutschland gilt häufig als rohstoffarmes Land. Wissen sei die einzige heimische Ressource, auf der der deutsche Wohlstand basiert. Alle anderen nicht nachwachsenden Rohstoffe müssten hingegen eingeführt werden. Bei den für die industrielle Produktion besonders wichtigen Metallen und bei vielen anderen Hightechrohstoffen ist Deutschland tatsächlich vom Import abhängig. In den vergangenen Jahren wurde die Versorgungslage bei zahlreichen Metallen aufgrund der hohen Konzentration von Rohstofflagern sowie der zunehmenden Handelsbeschränkungen kritischer. So sind die Rohstoffpreise angestiegen und Preisschwankungen stellen sich als Problem für die Industrie dar. Zahlreiche Industrieunternehmen in Deutschland sehen sich im Wettbewerb gegenüber Konkurrenten aus rohstoffreichen Ländern benachteiligt. Zunehmende Versorgungsrisiken würden diese Wettbewerbsnachteile noch verschärfen. Während der Freihandel nur von der Politik gesichert werden kann, können Unternehmen selbst auch einiges tun, um ihre Rohstoffversorgung zu sichern. Dazu gehört unter anderem die Diversifizierung von Lieferantenbeziehungen. Gerade aber bei kleineren Unternehmen müssen hier noch Fortschritte gemacht werden, um Versorgungsrisiken zu senken und die industrielle Produktion in Deutschland zu stärken.
 


Dr. rer. pol. Hubertus Bardt
Studium der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Marburg und Hagen, Promotion an der Philipps-Universität Marburg; seit 2000 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln; seit 2005 Leiter des Kompetenzfelds „Umwelt, Energie, Ressourcen“; seit 2011 Lehrbeauftragter an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Seit 1. Juli 2014 Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs.

Dipl.-Volkswirt Hanno Kempermann
Studium der Volkswirtschaftslehre in Köln; von 2006 bis 2013 Referent in der IW Consult, von 2013 bis 2015 Leiter des Münchner Büros und seit 2015 Leiter des Bereichs Branchen und Regionen.

Dr. rer. pol. Karl Lichtblau
Studium der Wirtschaftswissenschaften in Gießen, Diplom-Ökonom; von 1982 bis 1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Gießen und Würzburg; Promotion in Würzburg; von August 1988 bis Ende 1992 im Bundesverband der Deutschen Industrie; seit Januar 1993 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln; seit 1998 Geschäftsführer und seit 2001 Sprecher der Geschäftsführung der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH.

Informationen

Versandkosten

Bookshop

Partner