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Integrationsrenditen
 
 
 
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Integrationsrenditen. Volkswirtschaftliche Effekte einer besseren Integration von Migranten. IW-Analysen 66 - Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln
2010, 142 Seiten, DIN A5, Softcover
Christina Anger / Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Ilona Riesen
ISBN 978-3-602-14867-7 (Druckausgabe vergriffen)
ISBN 978-3-602-45482-2 (E-Book|PDF)
14,90 €


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In Deutschland leben über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – und nur die wenigsten von ihnen legen eine solche Karriere hin wie Niedersachsens Sozialministerin Aygul Özkan oder Fußballstar Mesut Özil. Der Hauptgrund für die geringen Aufstiegschancen von Migranten ist in ihrem mangelnden Schulerfolg zu finden: Im Vergleich zum deutschen Nachwuchs verlassen noch immer mehr als doppelt so viele Jugendliche aus Einwandererfamilien die Schule ohne Abschluss – und entsprechend schlechte Karten haben diese Jugendlichen dann auf dem Arbeitsmarkt. Das ist in gewisser Weise doppelt schade, leben die jungen Migranten doch in einem Land, in dem so wenige Kinder geboren werden, dass es in den kommenden Jahrzehnten enorme Schwierigkeiten haben wird, seinen Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Gleichwohl bietet die größte Volkswirtschaft Europas ihren Migranten nach wie vor Bildungs- und Berufschancen, die laut jüngstem Bildungsbericht von Bund und Ländern nur als „dramatisch“ zu bezeichnen sind. Wie sich die berufliche Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verbessern lässt und inwieweit sich eine solche Politik ökonomisch auszahlt, damit beschäftigt sich die IW-Analyse „Integrationsrenditen“.


Dr. rer. pol. Christina Anger
Studium der Volkswirtschaftslehre und Promotion an der Universität Trier; seit 2004 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Senior Economist im Kompetenzfeld „Humankapital und Innovation“.

Dr. rer. pol. Vera Demary
Studium der Volkswirtschaftslehre in Paderborn, St. John's (Kanada) und Rotterdam; 2005 - 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotion am Staatswissenschaftlichen Seminar der Universität zu Köln; seit 2009 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, seit 2013 Leiterin des Kompetenzfelds Strukturwandel und Wettbewerb.

Prof. Dr. rer. pol. Axel Plünnecke
Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen; Promotion in Braunschweig; seit 2003 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln; seit 2005 stellvertretender Leiter des Wissenschaftsbereichs „Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik“; außerdem Leiter des Kompetenzfelds „Humankapital und Innovation“; seit 2010 zudem Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.

Dipl.-Handelslehrerin Ilona Riesen
Studium der Wirtschaftspädagogik in Köln; seit 2007 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Referentin im Projekt Bildungsmonitor innerhalb des Wissenschaftsbereichs Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik.

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