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Industriepolitik
 
 
 
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Industriepolitik für das 21. Jahrhundert, Wissenschaftliche Jahrestagung zum Gedenken an Dr. Manfred Lennings am 22. Oktober 2008 in Bonn; IW-Symposien, Tagungsdokumentationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln
2009, 112 Seiten, DIN A5, Softcover
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.)
ISBN 978-3-602-14828-8 (Druckausgabe vergriffen)
ISBN 978-3-602-45444-0 (E-Book|PDF)
20,00 €


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Die deutsche Industrie war in den letzten Jahren ausgesprochen erfolgreich. Sie war das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, eilte von einem Exportrekord zum nächsten und gewann Marktanteile auf den Weltmärkten hinzu. Die Thesen von der De-Industrialisierung und Tertiarisierung, lange Zeit scheinbar unumstößliche ökonomische Gesetze, verlieren an Überzeugungskraft. Und viele industrienahe Dienstleistungen könnten ohne eine leistungsfähige Industrie nicht so erfolgreich sein. Deshalb ist es so eminent wichtig für den deutschen Standort, dass die Industriepolitik in Deutschland und Europa industrielle Entwicklungspotenziale schafft, statt sie zu behindern. Industrie mit Old Economy zu assoziieren und als Auslaufmodell abzustempeln, wäre ein verhängnisvoller Fehler. In ihren Beiträgen versuchen die Referenten, Umrisse einer Industriepolitik für das 21. Jahrhundert zu skizzieren und Akzente für die weitere Diskussion zu setzen: Wie sollte eine moderne Industriepolitik ausgestaltet sein und wie sind vor diesem Hintergrund neuere nationale und europäische Entwicklungen einzuschätzen? Das Symposium stand im Zeichen des Gedenkens an die Lebensleistung des verstorbenen Dr. Manfred Lennings, Präsident des IW Köln seit 1982, der dieses Amt über 18 Jahre lang ausübte.

Inhaltsverzeichnis

Dr. Eckart John von Freyend
Studium der Volkswirtschaftslehre und der politischen Wissenschaften in Bonn, Heidelberg und Köln; Promotion an der Universität Köln; 1970–1988 Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), zunächst Stellvertretender Leiter der BDI-Vertretung bei der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel, dann Abteilungs- und Hauptabteilungsleiter; 1984–1988 Mitglied der Hauptgeschäftsführung; 1988–1990 Geschäftsführender Gesellschafter der Verlagsgruppe Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln; Dezember 1990 bis 1995 Ministerialdirektor im Bundesministerium der Finanzen, verantwortlich für die industriellen Bundesbeteiligungen und zuständig für die Treuhandanstalt; 1995–2006 Vorstandsvorsitzender der IVG Holding AG (seit 2002 IVG Immobilien AG); Mitglied in Aufsichts- und Beiräten im In- und Ausland; Vorsitzender des Zentralen Immobilien- Ausschuss e.V. (ZIA), Berlin, Sprecher des Vorstands der Walter-Raymond- Stiftung; Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA); seit Mai 2007 Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Dr. Peter Klocker
Studium der Rechtwissenschaften und Promotion im Bankrecht; 1979–1980 Rechtsanwalt in Bremen; 1981–1984 Referent im Referat Bildungspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi), 1984–1985 Referent an der deutschen Ständigen Vertretung beim Büro der Vereinten Nationen in Genf, 1985–1991 Referent im Referat Wettbewerbspolitik im BMWi, 1992–1998 Referatsleiter Arbeitsrecht und Sozialpolitik im BMWi, 1998–2000 Referatsleiter Telekommunikationspolitik im BMWi; 2000–2005 Leiter der Grundsatzabteilung im Bundeskartellamt, seit 2005 Vizepräsident des Bundeskartellamts.

Prof. Dr. sc. pol. Karl-Heinz Paqué
Studium der Volkswirtschaftslehre in Saarbrücken und Kiel sowie in Vancouver (Kanada); von 1982 bis 1983 Research Fellow am Center for Study of Public Choice, Blankyburg, Virginia (USA). Promotion 1986 und Habilitation 1995 an der Universität Kiel; von 1991 bis 1996 Abteilungsleiter am Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel; seit 1996 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. 2002 bis 2006 Minister der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, danach bis 2008 Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalts; seit 2011 Mitglied der vom Deutschen Bundestag eingerichteten Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“.

Prof. Dr. André Schmidt
Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim, 1997 Promotion zum Dr. oec.; 2000–2004 wissenschaftlicher Assistent an der Georg-August-Universität Göttingen, 2004 Habilitation; 2004–2006 Vertretungsprofessuren an der Ruhr-Universität Bochum und an der Universität Kassel; 2007 Professur für Internationale Wirtschaftspolitik an der European Business School in Oestrich-Winkel; seit 2008 Professur für Makroökonomik und Internationale Wirtschaft an der Universität Witten/Herdecke.

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